Marderabwehr

Der Marder ist ein putzig anmutendes Tier, dass man aber nur solange putzig findet, solange es sich nicht bei Ihnen auf dem Dachboden gemütlich gemacht oder Ihr Auto heimgesucht hat.

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Marder (Steinmarder) unterliegen dem Jagdschutz und dürfen auch in so einem Falle nicht getötet werden. Sie dürfen den Marder nur vertreiben (vergrämen). Das Fangen mit einer Lebendfalle, umquartieren und danach wieder aussetzen stellt den Straftatbestand der Wilderei dar und wird mit schmerzhaften Bußgeldern oder auch Freihetsstrafe belegt. Wobei Sie das Fangen des Marders mit einer Falle auch gleich unterlassen können, weil das leer gewordene Revier sehr bald von einem neuen Marder besetzt wird. Vergrämung bzw. Vertreiben ist hier die effektivere Lösung. Wir sind Ihnen bei der Mardervergrämung gerne behilflich.

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Der Speiseplan des Marders sieht wie folgt aus:

Kleinsäuger, wie Wühlmausarten, Wanderratten, Hausmäusen etc. liebt er Früchte, wie Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen und Beeren. Allerdings sind auch Vögel und deren Nester nicht vor ihm sicher. Weitere Nahrungsquellen sind Regenwürmer, Insekten, Aas und menschliche Hausabfälle.

Ob es sich bei Ihrem Hausbesetzer um einen Marder (Dachmarder, Automarder), Katze, Ratte oder Waschbär handelt ist recht schnell festgestellt. Der Marder ist, ähnlich wie die Katze, ein reinliches Tier und hat feste Plätze für seine Toilette und Speisekammer. Hier können Sie sehr schnell anhand der Kothaufen die Sie finden werden feststellen, um welches Tier es sich handelt. Der Marder hinterlässt wurstförmigen Kot, der etwa 7–10 cm lang, und 1–2 cm dick ist und in einer gedrehten Spitze endet. Oft ist er mit Beuteresten versetzt und besteht aus dicht zusammengedrehten Haaren, Federn und/oder Obstkernen.

Nun liegt es an Ihnen, ob Sie weiter mit Ihrem Marder leben wollen, oder unsere Dienstleistung in Anspruch nehmen.

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