Ameisen bekämpfen

Ameisenbekämpfung

Ameisen im Haus und Wohnung

Alle Jahre wieder findet man im Garten sehr schnell eine Vielzahl von Ameisen. Was im Freien sehr nützlich und schön anzusehen ist, wird im Haus und Wohnung schnell zum Albtraum. Ameisen sind Allesfresser und im Haus und Wohnung als Hygieneschädlinge einzustufen, da sie ihre Futterquellen durch umherlaufen kontaminieren und Lebensmittel für uns dadurch ungeniessbar machen.

Ameisen im Haus – was tun?

Für eine erfolgreiche Ameisenbekämpfung ist es erforderlich die genaue Ameisenart zu bestimmen.

Ameisenbekämpfung Ersthilfe

Die graue und braune Wegameise sind die wohl häufigsten Ameisen die sich im Haus und Wohnung niederlassen oder als Nahrungsrevier benutzen. Im 1. Schritt versuchen Sie bitte den Eingangsbereich der Ameisen zu lokalisieren und zu verschliessen. Oftmals sind undichte Fugen ursächlich. Verschliessen Sie auch alle möglichen Futterquellen.

Backpulver oder Ameisenbekämpfungsprodukte aus dem Baumarkt sind nicht hilfreich und tilgen einen Ameisenbefall nicht.

Ameisen im Haus und Wohnung bekämpfen

Große Ameisenpopulationen im Haus oder Wohnung sprechen für ein vorhandenes Ameisennest. Jetzt sollten Sie umgehend einen Profi mit der Ameisenbekämpfung beauftragen. Gerne sind wir für Ihr Ameisenproblem da, denn wir haben die richtigen Produkte zur sicheren Ameisenbekämpfung.

Sonderfall Pharaoameise

Bei der Pharaoameise handelt es sich um einen Hygieneschädling und Gesundheitsschädling. Eine Pharaoameisenbekämpfung sollte ausschliesslich von einem Schädlingsbekämpfer durchgeführt werden.

Pharaoameise bekämpfen
Pharaoameise Größenvergleich. Foto: Wikipedia

Die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) ist eine der kleinsten Ameisenarten und gehört zur Unterfamilie der Knotenameisen (Myrmicinae). Sie ist ursprünglich in Asien beheimatet und wurde im 19. Jahrhundert in Europa eingeschleppt. Sie lebt vorrangig in Gebäuden mit gleichbleibend hoher Temperatur und wird als Krankheitsüberträger bekämpft.

Die Arbeiterinnen sind 2 mm lang, bernsteingelb und haben eine dunkle Hinterleibspitze. Die Männchen sind etwas größer und schwarz gefärbt. Die Königin ist bis zu 4,5 Millimeter groß und etwas dunkler als die Arbeiterinnen. Die Nester ihrer Kolonien legt die Pharaoameise an gut versteckten Stellen im Mauerwerk an. Dabei wird die wärmste Stelle im Haus bevorzugt. Ein Nest enthält immer mehrere Königinnen. Ungestörte Populationen können aus über 300.000 Einzeltieren bestehen. Wird eine Kolonie zu groß, werden Tochterkolonien angelegt, die am Anfang noch mit der Mutterkolonie in Verbindung stehen, sich aber später auch verselbständigen können. Die Pharaoameise ist ein Allesfresser und bevorzugt zucker- und stark eiweißhaltige Stoffe, ernährt sich aber auch von allen Arten von Lebensmitteln. Anders als die in Mitteleuropa einheimischen Ameisen ist die Pharaoameise das ganze Jahr über aktiv.

Die Pharaoameise kann in den gemäßigten Breiten nur an warmen Orten wie geheizten Räumen überleben, den Winter könnte sie nicht im Freien überleben. Daher lebt sie vorrangig in Gebäuden mit gleichbleibend hoher Temperatur, z. B. Krankenhäuser, Großküchen, Treibhäuser, Bäckereien und ähnlichen. Sie lebt auch in Privathaushalten.

Die Pharaoameise kann in Krankenhäusern unter Wundverbände von Patienten kriechen, da sie von Blut und Eiter angelockt wird. Wegen ihrer geringen Größe und ihrer Vorliebe für Ritzen und Spalten kann sie zudem in medizinische Geräte wie Kanülen, Katheter etc. eindringen und diese dadurch verunreinigen. Da sie auch Krankheiten übertragen kann, stellt die Pharaoameise ein ernstzunehmendes Problem in Krankenhäusern dar und wird deshalb bekämpft.

Die Ameisen können auch in Computer eindringen, da sie durch die günstigen Temperaturen angelockt werden. Dort können sie Systemabstürze und Elektrobrände verursachen.

Die Bekämpfung der Pharaoameise ist wegen der versteckten Lage der Nester schwierig. Das Abtöten der Arbeiterinnen mit sofort wirkenden Insektiziden hat wenig Wirkung, da die Verluste von den Königinnen im Nest schnell wieder ersetzt werden. Daher werden die Pharaoameisen nur mit Fraßgiften bekämpft, die auch ins Nest getragen und dort an die Königin und die Brut verfüttert werden. Quelle: Wikipedia

Ameisenbefall Selbsthilfe Hausmittel

zur Selbsthilfe bei einem Ameisenbefall als Erstmaßnahme sind folgende Punkte anzuraten:

  1. Streuen Sie Backpulver auf die Laufwege
  2. Reinigen Sie die Laufwege mit Essig oder Glasreiniger
  3. Futterquellen – Lebensmittel verschliessen
  4. Keinen Müll offen stehen lassen
  5. Abfälle täglich entsorgen
  6. Defekte Fugen und Sockelleisten reparieren

Hinweis: Eine vollständige Tilgung des Ameisenbefalls wird hierdurch nicht sichergestellt. Rufen Sie daher unser Team für Ameisenbekämpfung unter 0151-21169311 oder nutzen Sie für eine Anfrage unser Kontaktformular.